|
| |
| Filme und Stars - TV & Show |

Castingshows und Daily-Soaps sprießen aus dem Boden und mit ihnen auch die kommenden Stars. Britney Spears z.B. wurde vor einigen Jahren durch ihre Auftritte im amerikanischen Mickey-Mouse-Club bekannt. Auch in Deutschland stehen
Castingshows wie "Popstars" oder "Deutschland Sucht den Superstar" hoch im Kurs. Um das Programm abwechslungsreich zu gestalten und jeden Geschmacksnerv zu treffen, ist die Angebots-Palette reicht gefüllt mit Quiz-& Talk-Shows,
Ratgeber-Sendungen, Serien, Kunst & Kultur (Theater & Oper), Erotik, Comedy und Zeichentrickserien. Es zeigt sich also,
dass keine Gesellschaftsgruppe bei TV & Show zu kurz kommt. Das TV hat, im Gegensatz zu früher, rund um die Uhr über
Kinder- und Zeichentrickserien, Comedy, Spielfilmen bis hin zu Shows alles zu bieten. Shows wie "Melodien für Millionen" sind unterhaltende Sendungen, die - ähnlich einer Revue - durch Tanz, Musik und Gesang geprägt sind und durch einen
Moderator (Showmaster) geleitet werden. Eine andere Form der Unterhaltung ist das Kabarett, es kombiniert Mittel und
Formen des Theaters, der Musik und der Literatur mit eigenen Methoden, z.B. Travestie.
Im Jahr 1881 entstand das literarische Kabarett auf dem Pariser Montmartre und wurde nach 1901 auch in Deutschland bekannt. Um 1919 entwickelte sich hieraus das politisch-literarische Kabarett, dessen Schwerpunkt sich auf die aktuellen Zeitgeschehnisse stützte. Das politisch-satirische Kabarett, entstanden nach 1945, benutzt Mittel der Satire um politische und gesellschaftliche Ereignisse und Entwicklungen kritisch zum Ausdruck zu bringen. In den letzten Jahren entstand, importiert aus den USA - die Sitcom und die Standup-Comedy. Waren Sitcoms in Deutschland anfänglich der Urmutter aller Sitcoms "Eine schrecklich Familie" bekannter unter dem Namen "Al Bundy" angeglichen, so fanden auch die deutschen Serien mit der Zeit ihr eigenes Profil, wie z.B. die Serie "Die Camper" zeigt. Standup-Comediens wie Anke Engelke oder Ingo Appelt teilen oft die Nation in Begeisterung oder Ablehnung - auf jeden Fall ist die Adaption vom amerikanischen Vorbild gelungen.


| |
Biografie |  |
Loriot - Vicco von Bülow
Karikaturist, Schauspieler, Autor und Regisseur Geboren: 12. November 1923 als Havel Bernhard Victor Christoph Carl von Bülow
Werdegang Beginn: Statistenrollen an der Stuttgarter Staatsoper
1947: Studium der Malerei und Grafik
1949: Erstmalige Verwendung des Pseudonyms Loriot, dem Namen des Vogels auf dem Familienwappen der Bülows Seit 1950: Veröffentlichungen von Cartoons u.a. in der Zeitschrift "Stern"
1955: Veröffentlichung des Knollnasen-Männleins in der Zeitschrift "Quick"
1967-1972: Fernsehserie "Cartoon"
1974: Fernsehserie "Telecabinet"
1971-1996: "Aktion Sorgenkind" mit Wum und Wendelin
1980: Rückzug aus der Fernsehunterhaltung
1985: "Dramatische Werke" am Aachener Stadttheater
1988: "Der Freischütz" bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und Veröffentlichung des Kinofilmes "Ödipussi"
1991: Veröffentlichung des Kinofilmes "Pappa ante portas"
1992: Uraufführung der Neuinszenierung von "Wagners Ring an einem Abend" im Mannheimer Nationaltheater
1996: Vorlesung aus den Werken Thomas Manns
1997: Neubearbeitung seiner TV-Produktion, deren zusammengestellte Sendungen von der ARD ausgestrahlt wurden.
|
|
|